About me

Be van Vark (geb. 1965 / beheimatet in Berlin.) Ich bin Choreografin und Dozentin. Zudem bin ich als Projektleiterin für Tanzprojekte verantwortlich, die in den verschiedensten sozialen Kontexten und häufig im urbanen Raum realisiert werden.

Die Bandbreite meiner choreografischen Arbeit ist charakterisiert durch die Leidenschaft, unterschiedliche Menschen und Stile zusammenzubringen, einen genauso wie hunderte von Menschen zu bewegen und Projekte für die Bühne wie auch den öffentlichen Raum zu entwickeln: Es gilt, die Kraft auszumessen und auszuschöpfen, die Bewegung als eine Kunstform entwickeln kann – sowohl in einer Fokussierung auf den Tanz als auch in enger Zusammenarbeit und Auseinandersetzung mit anderen Kunstformen.

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Am 2. Oktober 2018 wurde mir für meine Arbeit, das Verdienstkreuz am Bande vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier überreicht. In der Laudatio heisst es: „Be van Vark zeigt, dass Kultur keine elitäre Luxubeschäftigung ist, sondern zur Existenz eine jeden Menschen gehört“. Diese Aussage trifft den Antrieb und Kern meiner Arbeit sehr genau.

Von 1994 bis 2002 arbeitete ich mit der von mir gegründeten und mehrfach international ausgezeichneten Kompanie van Vark. Von 2001 bis 2006 leitete ich die Bühnentanzabteilung der Etage (Staatlich anerkannte Schule für die Darstellenden Künste, Berlin). Von 1996 -2016 war ich im Tanzbereich des internationalen JugendKunstKulturZentrums Schlesische 27 in Berlin-Kreuzberg tätig, wo ich unzählige Projekte im Feld innovativer und kreativer Kultur- und Bildungsarbeit kuratiert und realisiert habe. Dort gründete ich 2010 auch die Gruppe 27 dance monkeys/ dance lab 27, mit denen ich im Rahmen eines offenen Trainings- und Performanceformates seither zahlreiche Projekte durchgeführt habe.

Seit 2002 arbeite ich mit dem von mir entwickelten Konzept „tanztheater-global“, das auf nationaler und internationaler Ebene Laien mit professionellen Performern zusammenführt. Bis heute wurden mehr als dreißig Projekte in diesem Zusammenhang realisiert. Diese reichen von Projekten mit Schulklassen bis hin zu denen vom Hauptstadtkulturfonds geförderten und von Kritik und Publikum gefeierten Produktionen dialogues in transit (Dock 11, 2005) und urban delights (Dock 11, 2007). Mit Silêncio, Saudade e Sonho (2009),O Pulso (2010) und Sonho em Movimento (2011), gefördert vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, habe ich das Konzept vom „tanztheater-global“ auf die Kapverden übertragen.

Seit 2011 bin ich Vorsitzende des von mir initiierten Vereins „Tänzer ohne Grenzen e.V.“, mit dem ich seither in Kooperation mit verschiedensten Institutionen Projekte realisiere, so z.B. die Produktion Labor@Heimat mit jungen Berliner Tänzern und Geflüchteten in Kooperation mit dem Theater Strahl (2015), das Projekt Landpartie (2017) und das Filmtanzprojekt About laughing im Rahmen des 7. Internationalen Animationsfilmfestivals Nikosia, Georgien (2017), Tanz ID, in Kooperation mit der Bürgerstiftung und dem WUK Theater Halle (2020).

Für weitere Infos siehe: https://taenzerohnegrenzen.wordpress.com

Aufgrund meines weitreichenden Netzwerks entstehen zahlreiche Projekte, Kooperationen und Engagements, als Choreografin, Dozentin und Referentin.

Folgend seien einige Referenzprojekte der letzten Jahre erwähnt (Auswahl):

Als Referentin hielt ich u.a. im Rahmen der Kolloquien der Stiftung Schloss Genshagen seit 2011 Impuls-Workshops und Vorträge, hier insbesondere seit 2016 im Rahmen der von der Stiftung Schloss Genshagen initiierten Serie Nomadisches Labor – An den Grenzen der Zukunft. Als Dozentin / Referentin u.a. bei Seneca Berlin, im Programm für tanzpädagogische Weiterbildung, an der UdK Berlin Career College, Alice Salomon Hochschule, Staatstheater Braunschweig. Im Wintersemester 2020/21 habe ich die Berthold Brecht Gastprofessor der Stadt Leipzig am Institut für Theaterwissenschaft inne.

Anlässlich des Endes der deutschen EU-Ratspräsidentschaft (Garten des Bundeskanzleramts, 2007) inszenierte ich Eine kleine Gartenoper für 300 junge Künstler aus allen europäischen Ländern.

2009 erarbeitete ich eine site-specific-Inszenierung in mehr als 30 Räumen eines ehemaligen Berliner Sanatoriums, Tahiti liegt bei Pankow, gefördert durch den Projektfonds Kulturelle Bildung.

Auch in 2009 leitete ich Nachbarn/Klubszene Berlin, ein Workshop-Projekt mit über 100 jungen Akteuren aus den Jugendgruppen diverser Berliner Bühnen, u.a. Staatsoper, Deutsches Theater, Schaubühne, Gorki Theater, HAU.

Von 2005 – 2015 choreografierte ich auch als Gast für die Tanzwochen Eisenhüttenstadt, u.a. das generationenübergreifende Tanztheaterstück Das Fest mit circa 60 Eisenhüttenstädtern, im Alter zwischen 5 und 65 Jahren.

2011 -2018 choreografierte ich für die Education Projekte des Brandenburgischen Staatsorchesters, Frankfurt/Oder:

2011 die Oper Brundibar, 2013 Carmina Burana, 2014 Holsts Planeten mit über 300 Kindern und Jugendlichen,

2015 die Oper Orchestermäuse, 2016 folgte die Produktion Rituale mit 350 Mitwirkenden, 2017 die Produktion Bilder einer Ausstellung und 2018 ?! Große Gefühle?! mit der Musik von Sergej Prokofiev.

Anlässlich des Welttanztages 2013 leitete ich die Site- Specific Performance Kartoffelrevolution mit 300 Mitwirkenden am Gendarmenmarkt Berlin.

Ebenso seit 2013 kooperiere ich mit dem Bauhaus Archiv Berlin in diversen Projekten der kulturellen Bildungsarbeit.

Das Projekt Gleich im Gewicht war 2016 Jahr Preisträgerprojekt bei dem von der Kulturstiftung der Länder initiierten Wettbewerb „Kinder zum Olymp“.

Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Walter-Gropius- Schule und des 100jährigen Bauhausjubiläums inszenierte ich in 2018 im Team mit der Architektin Katharina Stahlhoven und dem Musiker Alexandre Decoupigny einen Parcours mit 300 Schülern.m.f.Walter- ein Spiel in 4 Akten.

Seit 2015 inszeniere ich regelmässig für die Lehrlinge von Alnatura im Programm „Abenteuer Kultur“.

Seit 2012 arbeite ich eng mit der Bürgerstiftung Halle im Programm Max macht Oper. Die Arbeit Kleines Gedicht für große Stotterer war Preisträgerprojekt bei dem vom der Kulturstiftung der Länder initiierten Wettbewerb „Kinder zum Olymp“.

Seit September 2017 entwickle ich mit Tänzer ohne Grenzen e.V. in Kooperation mit der Bürgerstiftung Halle ein generationsübergreifendes Projekt mit über 100 Tänzern an der Oper Halle/ Saale. 2019 Das Fest- eine Stadt tanzt, 2020 Diva-eine Stadt tanzt. Die Proben zur aktuellen Produktion Augenblick-eine Stadt tanzt finden derzeit digital statt. Premiere entfällt wegen der Pandemie leider.

Von März bis August 2021 werde ich an dem Projekt Bergung arbeiten. Die Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland, ermöglicht es mir die Auseinandersetzung mit meiner Schaffensgeschichte. Neue Verknüpfungen, ästhetisch, konzeptuell und künstlerisch zu erdenken.

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  1. Pingback: Humanity as Art; Art as Humanity October 12, 2016 Art is Power

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